Coaching für Klärung & Entscheidung
10 Sitzungen über 6 Monate. Sie bringen das Anliegen, ich bringe die Fragen. Karriere-Entscheidungen, Lebensphasen-Übergänge, Persönlichkeits-Klärung. Online oder vor Ort in Hachenburg.
Christine Schäfer. Systemische Coachin und Mediatorin, seit 2010. 11.340 Stunden Praxis. Ich arbeite mit Menschen, die Klarheit suchen — und mit Teams, die gelernt haben, aneinander vorbeizureden.
↓ Was ich anbiete Christine Schäfer"Coaching ist kein Ratgeber-Service. Es ist ein Raum, in dem Sie zu Antworten kommen, die Sie schon haben, aber noch nicht wissen."
— Christine Schäfer
In 15 Jahren Coaching frage ich diese drei mehr als alle anderen zusammen. Sie klingen einfach. Sie sind es nicht.
"Was wäre, wenn das Problem, das Sie beschreiben, in Wirklichkeit eine Lösung ist — für etwas, über das wir noch nicht gesprochen haben?"
"Wer hat Ihnen eigentlich gesagt, dass Sie das wollen?"
"Was würden Sie tun, wenn Sie wüssten, dass Sie scheitern dürfen?"
Diese Fragen tauchen nicht in jedem Gespräch auf. Manchmal braucht es zehn Sitzungen, bis eine davon passt. Manchmal fällt eine davon im ersten Gespräch — und dann ist für den Rest des Tages nichts mehr wie vorher.
Das ist keine Methode. Das ist das, was passiert, wenn man aufhört zu reden und anfängt zuzuhören.
10 Sitzungen über 6 Monate. Sie bringen das Anliegen, ich bringe die Fragen. Karriere-Entscheidungen, Lebensphasen-Übergänge, Persönlichkeits-Klärung. Online oder vor Ort in Hachenburg.
Wenn zwei Seiten nicht mehr miteinander reden. Familien, Geschäftspartnerschaften, Teams. 5–8 Sitzungen nach anerkanntem Phasen-Modell. Alle Parteien immer gemeinsam.
Halb- oder Ganztags-Formate für Teams von 5–15 Personen. Themen: Kommunikation, Rollenklarheit, Zielausrichtung. Vor Ort oder als Retreat im Westerwald.
15 Jahre Coaching-Erfahrung. Vorher 12 Jahre Personalentwicklung in Industrie-Konzernen. Ich kenne beide Welten — Konzern-Druck und freie Arbeit. Das hilft, wenn Klient*innen aus dem einen ins andere wechseln.
Westerwälderin in dritter Generation. Arbeite hauptsächlich im 30 km Umkreis um Hachenburg, manche Klient*innen kommen aus Köln oder Frankfurt extra hier her — weil "Westerwald-Wald + Coaching" nach drei Tagen Wirkung zeigt, was 10 Sessions in der Stadt nicht schaffen.
Ich bin nicht in einer großen Krise gekommen. Eher mit dem Gefühl, dass ich seit zwei Jahren auf Autopilot lebe. Frau Schäfer hat genau das ernst genommen. M., 47 · Geschäftsführerin · FamilienunternehmenMehr über mich
Keine Marketing-Sprache. Fünf konkrete Fakten, die ich für wichtiger halte als jeden Abschluss — damit Sie wissen, mit wem Sie das Erstgespräch führen würden.
Nicht Hochglanz-Testimonials. Echte Klient*innen, echte Anliegen, drei Jahre nach Abschluss befragt. Namen anonymisiert, Lebensumstände belassen, vor Veröffentlichung gegengelesen.
Ich bin nicht in einer großen Krise gekommen. Eher mit dem Gefühl, dass ich seit zwei Jahren auf Autopilot lebe. Frau Schäfer hat genau das ernst genommen — kein Drama, aber konsequente Fragen. Heute weiß ich, was meins ist.
M., 47 · Geschäftsführerin Familienunternehmen Montabaur · Einzelcoaching
Mein Bruder und ich haben uns vier Jahre nicht mehr gesprochen. Erbsache. Nach sechs Mediationssitzungen können wir wieder am gleichen Tisch sitzen. Nicht weil alles gelöst ist — sondern weil wir wieder zuhören können.
T., 54 · Architekt Erbgemeinschaft Westerburg · Mediation
Ich kam mit einer Karrierefrage und ging mit einer Lebensfrage. Nach drei Stunden im Wald war klarer, was ich will, als nach zehn Monaten Grübeln allein. Klingt einfach. War es nicht.
J., 36 · Ärztin Berufswechsel · Praxis Bad Ems · Wald-Coaching
Wir hatten ein gutes Team auf dem Papier — und einen schlechten Ton im Alltag. Der Zwei-Tages-Workshop hat nicht alle Probleme gelöst. Aber er hat uns die Sprache gegeben, sie überhaupt zu benennen. Das war mehr, als ich erwartet hatte.
S., 41 · Abteilungsleiter IT-Mittelstand Koblenz · Team-Workshop
"Ein gutes Gespräch ist eines, in dem man verändert herausgeht. Nicht überzeugt — verändert."
— Aus einem Werkstattheft, 2024Drei Stunden zu Fuß rund um den Hachenburger Burgweiher oder durch den Stöffelpark. Keine Notizen, kein Tisch — nur Schritte und Fragen. Manchmal entstehen Gedanken erst dort, wo das Sitzen aufhört.
Wald-Coaching ist kein Wandertag mit Esoterik. Es ist eine Arbeitsform, die auf Forschung zur "Walking Meeting"-Methode basiert. Geeignet für Klient*innen, die im Sitzen blockieren — oder einfach klüger zu Fuß denken.
Treffpunkt nach Absprache · 3 Stunden · 280 € · Wetterfest, gutes Schuhwerk.
Vier Mal pro Jahr schreibe ich auf, was mich im Coaching beschäftigt — nicht als Ratgeber, sondern als Werkstattbericht. Ohne Sieben-Schritte-Methode. Hier die zuletzt häufig gelesenen.
Die meisten Mediationen scheitern nicht an dem, was gesagt wird, sondern an dem, was nicht gesagt wird. Ein Plädoyer für Pausen — und gegen den Reflex, sie zu füllen.
Eine Verteidigung der Frage gegenüber dem Tipp. Was passiert, wenn Klient*innen mit dem Wunsch kommen: "Sagen Sie mir doch einfach, was ich tun soll."
Aus 15 Jahren Praxis: drei Fragen, die ich häufiger stelle als alle anderen. Warum sie wirken — und warum sie schwerer zu beantworten sind als sie klingen.
Drei Stunden zu Fuß rund um den Burgweiher — keine Esoterik, sondern eine Arbeitsform, die auf "Walking Meeting"-Forschung basiert. Ein nüchterner Rückblick auf 80 Sitzungen.
Keine Listicles, keine Sieben-Schritte-Methode. Drei längere Notizen aus 15 Jahren Praxis — geschrieben so, wie ich sie auch in einem Werkstattheft notiert hätte.
Die meisten Mediationen scheitern nicht an dem, was gesagt wird. Sie scheitern an dem, was nicht gesagt wird — und an dem reflexhaften Bedürfnis, jede Pause sofort zu füllen.
Friedrich Glasl, der Wiener Konfliktforscher, hat in den 1980ern ein Stufenmodell entwickelt, das fast jede Mediator*in heute irgendwo an der Wand hängen hat. Neun Eskalationsstufen, von der ersten Verhärtung bis zum „gemeinsam in den Abgrund". Was in dem Modell selten zur Sprache kommt: zwischen jeder dieser Stufen liegt eine Pause. Und in jeder dieser Pausen entscheidet sich, ob die Auseinandersetzung kippt — oder ob sie wieder ein Stück absteigt.
Ich habe das gelernt, weil ich es lange falsch gemacht habe. In meinen ersten Mediationsjahren hatte ich Angst vor Stille. Wenn zwei Konfliktparteien eine Minute lang nichts sagten, fing ich an zu paraphrasieren, zu strukturieren, zu fragen. Ich dachte, ich helfe. Ich war einfach nur unbequem.
Eine Pause in einem Konfliktgespräch ist kein leerer Raum, der gefüllt werden muss. Sie ist der Inhalt. In einer Pause passiert Folgendes: das limbische System der beteiligten Menschen rechnet mit niedrigerer Drehzahl. Der Pulsschlag senkt sich. Die Stresshormone — Cortisol vor allem — bauen sich messbar ab, wenn ein Mensch nicht aktiv reden oder zuhören muss. Was dann übrig bleibt, ist Raum für das, was vorher nur als Gefühl da war: ein Verdacht, eine Erinnerung, ein bisher unausgesprochener Schmerz.
Die Pause zwischen zwei Sätzen ist die Stelle, an der das Eigentliche oft erst zu sich selbst kommt. — Werkstattnotiz, 14. März 2024
Was ich heute mache, ist also paradox: Ich tue weniger. Wenn ein Mediationsklient nach einem Satz schweigt, lasse ich ihn schweigen. Manchmal eine Minute. Manchmal vier. In dieser Stille, das habe ich gelernt, kommt mit erstaunlicher Regelmäßigkeit der nächste Satz — und der ist fast immer wichtiger als der vorhergehende.
In der Praxis heißt das: ich habe in den letzten Jahren mehr Worte weggelassen als hinzugefügt. Meine Sitzungen sind dadurch nicht kürzer geworden — aber sie tragen weiter. Das Problem ist, dass diese Arbeitsweise sich schlecht für Marketing-Texte eignet. „Wir lassen Sie schweigen" ist kein guter Werbeslogan.
Trotzdem ist es das Genaueste, was ich über meine Arbeit sagen kann.
— Anlass für diesen Text war eine Mediations-Sitzung im Februar 2026, in der ein Geschäftspartner-Streit nach 47 Minuten Schweigen plötzlich kippte. Beide haben sich entschuldigt. Ich habe in der ganzen Pause keinen Ton gesagt. Es ist meine bisher wirkungsvollste Sitzung gewesen.
Wir reden in diesem Beruf gern darüber, was wirkt. Über das, was nicht wirkt, redet niemand laut. Hier mein Versuch, das zu ändern — ohne mich oder die Klient*innen vorzuführen.
Wer im Coaching-Markt unterwegs ist, kennt die Hochglanz-Kommunikation: Erfolgs-Stories, Vorher-Nachher, „Klient*in fand zu sich selbst". Was praktisch nie auftaucht, sind die Fälle, in denen das Gegenteil passierte — in denen Klient*innen nach drei, sechs, manchmal neun Sitzungen aufhörten, weil etwas nicht funktioniert hatte. Diese Fälle gibt es. Bei mir, bei jeder ehrlichen Coachin. Wir haben nur beigebracht bekommen, sie nicht zu erzählen.
Ich erzähle sie hier — nicht aus Selbstkritik-Eitelkeit, sondern weil das Gegenteil unehrlich wäre. Und weil ich glaube, dass potenzielle Klient*innen mehr von einem klaren Blick aufs Scheitern haben als von einer weiteren Erfolgs-Erzählung.
Der häufigste Grund, warum Coaching nicht trägt, ist banal: die Person ist mit einem Auftrag gekommen, der gar nicht ihrer war. Ein Familienmitglied hat sie geschickt. Der Arbeitgeber hat es „nahegelegt". Der Partner hat gedroht. In all diesen Fällen sitzt jemand bei mir, dessen eigene Veränderungsbereitschaft bei null liegt — er ist hier, um etwas auszusitzen.
Ich habe das früher nicht früh genug gesehen. Ich dachte, ich könnte Motivation herstellen. Heute frage ich in der ersten Sitzung direkt: „Wer hat entschieden, dass Sie hier sind?" Wenn die Antwort zögert oder eine andere Person nennt, dann ist das in 80 % der Fälle das Ende. Ich beende solche Mandate inzwischen meistens nach zwei Sitzungen — höflich, aber bestimmt. Das tut beiden Seiten besser als das langsame Auslaufen über Monate.
Coaching wirkt nicht für Menschen, sondern nur mit ihnen. Wer noch nicht will, dem nimmt man die Würde, wenn man es trotzdem versucht. — Eintrag im Werkstattheft, 2019
Der zweite Fall, der bei mir mehrfach passiert ist: ein Mensch kommt mitten in einer akuten Krise. Trennung gestern. Kündigung heute. Diagnose vorgestern. Coaching ist in solchen Momenten meistens das falsche Format — nicht, weil es nicht helfen könnte, sondern weil es voraussetzt, dass die Person noch genug Bodenkontakt hat, um zu reflektieren statt zu überleben.
Was die Person in einer akuten Krise braucht, ist Stabilisierung. Manchmal Therapie. Manchmal nur eine Woche Wald, eine Freundin, drei Nächte Schlaf. Coaching ist eine Reflexions-Form. Reflexion braucht Distanz. Wer in der Welle ist, kann nicht über die Welle nachdenken.
Ich verweise inzwischen — das war eine harte Lektion — etwa eine von zehn Anfragen weiter. An eine Therapeutin, an die regionale Beratungsstelle, an die Telefonseelsorge bei akuter Not. Das fühlt sich für die Anrufer manchmal nach Abweisung an. Es ist das Gegenteil. Es ist die ehrlichste Form von Hilfe, die ich anbieten kann.
Der dritte Grund ist der unangenehmste, weil er am wenigsten objektiv ist. Coaching wirkt nur in einer Beziehung, die trägt. Manchmal trägt sie nicht — und das ist niemandes Fehler. Ich war für eine Klient*in zu strukturiert, für eine andere zu wenig direkt, für einen dritten zu Westerwald, wie er es selbst nannte. Er meinte: zu langsam, zu nüchtern, zu wenig dramatisch.
Wir haben einander beide nichts vorzuwerfen — die Welt ist groß genug für unterschiedliche Coaching-Stile, und niemand passt zu allen. Was ich aus diesen Fällen gelernt habe: das 30-minütige Erstgespräch ist keine Höflichkeitsfloskel. Es ist die wichtigste Sitzung von allen. Ich nehme mir dafür ernsthaft Zeit, und ich sage in 15 % der Fälle ehrlich nein. Das ist mehr, als die Branche es zugeben mag — aber weniger, als es sein sollte.
Coaching ist kein Wundermittel. Es ist ein Werkzeug, das in den richtigen Händen, zur richtigen Zeit, bei der richtigen Person enorm wirken kann — und in den falschen Konstellationen einfach nichts ändert. Diesen Satz hätte ich mir 2010 gewünscht. Heute schreibe ich ihn auf, damit er irgendwo steht.
— Geschrieben nach einem Telefonat mit einer Klient*in, die nach drei Sitzungen aufgehört hat. Sie hat zugestimmt, dass ich diesen Text schreibe. Sie hat ihn gelesen, bevor er online ging. Beide Wege haben uns weitergebracht.
„Wald-Coaching" klingt für viele nach Räucherstäbchen und Selbstfindungs-Tourismus. Tatsächlich ist es eine sehr nüchterne Arbeitsform — und sie funktioniert aus Gründen, die sich messen lassen.
Ich habe das Format vor sieben Jahren ausprobiert, fast widerwillig. Eine Klientin saß seit drei Sitzungen im Stuhl und sagte: „Ich kriege hier nichts auf den Punkt. Können wir nicht einfach mal raus?" Wir sind raus. Wir sind drei Stunden um den Hachenburger Burgweiher gelaufen. In Stunde zwei sagte sie etwas, das in den drei Sitzungen davor nicht gefallen war — den eigentlichen Kern ihres Anliegens. Seitdem ist Wald-Coaching ein eigenes Format bei mir. Inzwischen 80 Sitzungen, dokumentiert in einem schlichten Notizheft.
Es gibt eine Reihe von Studien — die „Walking Meeting"-Forschung der Stanford University, Oppezzo & Schwartz 2014, ist die bekannteste — die zeigt: Menschen denken anders, wenn sie gehen. Genauer: divergentes Denken (also kreative Verknüpfung) steigt um durchschnittlich 60 % gegenüber dem Sitzen. Das ist viel. Es ist auch nicht magisch — es liegt an einer Kombination aus erhöhter Hirndurchblutung, lateralem Sehen statt frontalem Bildschirmblick, und der bilateralen Stimulation, die man auch aus EMDR-Therapie kennt.
Was im Westerwald-Wald dazukommt: das, was Forschung als „soft fascination" bezeichnet. Eine Buchenkrone, die im Wind sich leicht bewegt, beschäftigt das Aufmerksamkeitssystem genug, um es zu beruhigen — aber nicht genug, um es zu binden. Das ist das Gegenteil eines Smartphone-Bildschirms. Das mentale System fährt herunter, ohne abzuschalten.
Im Sitzen denken Menschen auf ein Problem. Im Gehen denken sie um ein Problem herum. Beides hat seine Stunde. — Notizheft, August 2024
Was ich in 80 Sitzungen wiederholt erlebt habe: das Format der Schritte gibt der Sprache eine eigene Struktur. Im Sitzen kann ein Mensch ausweichen, vermeiden, sich in Schleifen drehen. Im Gehen ist das anstrengender — der Körper produziert eine Grundkadenz, der das Gespräch entweder folgt oder nicht. Wer beim Gehen ausweicht, merkt es selber.
Dazu kommt: der Blickkontakt fehlt. Wir gehen nebeneinander, nicht gegenüber. Das senkt die soziale Anspannung — was paradoxerweise mehr Offenheit erzeugt, nicht weniger. Manche Klient*innen sagen mir Sätze auf einem Waldweg, die sie sich in meinem Praxisraum nicht zugetraut hätten. Es ist nicht das Reden, das schwerfällt — es ist das Reden in einem festgelegten Setting mit festem Stuhl und festem Tisch und festem Gegenüber.
Ich gehe auch privat viel. Sonntagvormittags drei Stunden alleine durch den Stöffelpark, wenn das Wetter es zulässt. Ohne Notizen, ohne Telefon, oft ohne Ziel. Was dabei passiert, ist nicht Coaching — es ist die Voraussetzung dafür. Wer nicht selber regelmäßig in dem Material steht, das er anbietet, kann es nicht ehrlich anbieten. Das gilt für jede Beratungsdisziplin: ein Therapeut, der nie selber in Therapie war, ist mir suspekt. Eine Wald-Coachin, die nie alleine im Wald geht, wäre es ebenso.
Was ich auf meinen privaten Wanderungen gelernt habe und was ich nicht in einem Studienartikel gelesen habe: der Westerwald ist nicht laut. Er ist nicht spektakulär. Er hat keine Alpenpanorama-Wow-Momente. Was er hat, ist eine Mittelqualität — ausreichend Wald, ausreichend Wege, ausreichend Stille. Das ist genau die Qualität, die für Reflexion gebraucht wird. Wer ins Hochgebirge fährt, ist zu beschäftigt mit Aussicht-Bewundern. Wer im Westerwald geht, ist mit sich selbst beschäftigt — weil drumherum nicht viel passiert.
Was es ist: eine Arbeitsform, die ich denen empfehle, bei denen das Sitzen nicht trägt. Das ist erstaunlich oft der Fall — und es ist keine Schwäche, sondern eine Information über das eigene Denksystem. Manche Menschen brauchen Bewegung, um Klarheit zu produzieren. Das war so, lange bevor jemand „Wald-Coaching" als Begriff erfunden hat.
— Aus 80 Sitzungen mit Klient*innen, die zwischen 32 und 71 Jahre alt waren. 65 % weiblich, 35 % männlich. Häufigste Anliegen: berufliche Übergänge (40 %), Beziehungs-Klärung (25 %), allgemeine Standortbestimmung (35 %). Termin nach Absprache, 280 € für drei Stunden, festes Schuhwerk vorausgesetzt.
Sieben offene Veranstaltungen, alle mit begrenzter Teilnehmerzahl. Anmeldung per Mail, Frühbucher-Rabatt 4 Wochen vor Termin. Filtern nach Format und Jahr — die Liste reagiert sofort.
Drei Tage strukturierter Rückzug im ehemaligen Kloster Marienstatt — Wanderungen durch den Klosterwald, geleitete Reflexion, geteilte Mahlzeiten, viel Stille. Für Menschen in beruflichen oder privaten Übergängen, die einen Einschnitt brauchen, der über ein Wochenende hinausgeht. Wir wechseln zwischen Einzel-Reflexion, Schreib-Übungen und kurzen Gesprächs-Slots zu zweit. Keine Vorerfahrung mit Coaching nötig.
Tagesworkshop für Teamleiter*innen, Geschäftsführer*innen und Inhaber*innen, die einen schwelenden Konflikt im Team haben — und nicht wissen, ob sie selbst einsteigen oder Hilfe holen sollen. Wir arbeiten mit den Eskalationsstufen nach Friedrich Glasl, anonymisierten Praxisfällen aus 15 Jahren Mediation und konkreten Fällen der Teilnehmer*innen (vertraulich, in Kleingruppen). Sie verlassen den Tag mit drei Werkzeugen, die Sie ab Montag einsetzen können.
Sechs Stunden gemeinsam zu Fuß durch den Stöffelpark, mit drei zentralen Schweige-Phasen von je 40 bis 60 Minuten. Dazwischen kurze Reflexions-Slots zu zweit, ein gemeinsames Mittagessen am Picknickplatz. Wer in seinem Alltag pausenlos redet und reagiert, lernt hier, wie produktiv Stille sein kann. Kein Schweige-Retreat im strengen Sinn, eher eine Übung im bewussten Nicht-Sprechen — und im Wahrnehmen dessen, was dann hörbar wird.
Zwei-Tages-Workshop für Menschen, die in ihrem Arbeitsalltag mit Konflikten zu tun haben (Personalleitung, HR, Führungskräfte, Sozialarbeit, Pflege-Leitung) und sich Mediations-Werkzeuge aneignen wollen — ohne gleich eine 200-Stunden-Ausbildung zu beginnen. Sie lernen das Phasen-Modell, die wichtigsten Fragetechniken, Fallstricke und ethische Grenzen. Die Tage sind praktisch — wir üben in Triaden mit Echt-Fällen.
Drei Tage Klausur für Selbstständige, Freiberufler*innen und Inhaber*innen kleiner Firmen, die zwischen September-Ende und dem Herbst-Quartal eine ehrliche Bilanz ziehen wollen. Wir arbeiten mit einer schriftlichen Roadmap-Übung, gemeinsamen Reflexions-Spaziergängen und einer 1:1-Sitzung pro Person. Ergebnis ist eine Zwei-Seiten-Roadmap für die nächsten 12 Monate — auf Papier, von Hand geschrieben.
Ein Tag zwischen den Jahren, der ohne Programm beginnt. Ich stelle einen Raum, ein paar Fragen, gemeinsame Mahlzeiten, einen Ofen — der Rest entsteht im Kreis. Manche Teilnehmer*innen schreiben den ganzen Tag, andere reden, andere gehen draußen spazieren. Kein Workshop im strengen Sinn, eher eine kollektive Klausur. Erfahrungsgemäß für Menschen, die sich nicht in Strukturen pressen lassen wollen, aber den geteilten Raum schätzen.
Ein Tagesworkshop für Menschen, die zwar wissen, wie wertvoll regelmäßige Reflexion wäre — aber im Alltag selten dazukommen. Sie lernen drei strukturierte Selbst-Coaching-Routinen: das Wochen-Review (15 Min), die Quartals-Frage (60 Min) und die Jahres-Klausur (1 Tag). Dazu eine Auswahl an konkreten Frage-Sets aus 15 Jahren Praxis. Ziel ist nicht, mich überflüssig zu machen — sondern Sie unabhängig.
Anmeldung & BedingungenAnmeldung per Mail mit Stichwort des Workshops. Zahlung per Überweisung nach Bestätigung. Stornierung bis 4 Wochen vor Termin: voller Betrag zurück. Bis 2 Wochen vor: 50%. Innerhalb 2 Wochen: kein Anspruch auf Rückerstattung — bei Krankheit oder höherer Gewalt selbstverständlich kulant.
Kein passender Termin dabei?Auf Anfrage organisiere ich Workshops für geschlossene Gruppen ab 6 Personen — Ihr Team, Ihre Firma, Ihr Vereinsvorstand. Inhaltlich angepasst, vor Ort oder bei mir. Schreiben Sie kurz an hallo@schaefer-coaching.de.
Ich antworte persönlich innerhalb von 24 Stunden. Im Erstgespräch klären wir, ob die Chemie stimmt und was Ihre Anliegen sind — danach entscheiden wir gemeinsam, ob und wie wir zusammenarbeiten.
Termin anfragen