Drei Wege, miteinander zu sprechen.
Je nachdem, wo Sie stehen, gibt es einen passenderen Anlass: ein erstes Gespräch, eine konkrete Frage — oder der Beginn einer regelmäßigen Zusammenarbeit. Wählen Sie unten, was Ihnen entspricht.
"Ich antworte auf jede Anfrage persönlich. Keine Assistenz, kein CRM, keine Templates. Innerhalb von 24 Stunden — meistens schneller."
— Christine Schäfer
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FAQ — was Sie sich wirklich fragen.
Sortiert nach Themenblöcken. Wenn Ihre Frage nicht dabei ist, schreiben Sie sie ins Anfrageformular oben — ich antworte persönlich.
Methodik & Abgrenzung
Wie unterscheiden sich Coaching und Therapie?
Coaching arbeitet ressourcen- und zielorientiert mit gesunden Menschen, die Klärung oder Entscheidung brauchen. Therapie behandelt psychische Erkrankungen wie Depression, Angststörungen oder Sucht. Wenn ich im Erstgespräch merke, dass eher Therapie angezeigt ist, sage ich das offen — und verweise namentlich an Kolleg*innen aus meinem regionalen Netzwerk weiter, mit Kontaktdaten.
Was ist der Unterschied zwischen Gestaltgespräch und systemischem Coaching?
Gestalt fokussiert auf das Hier-und-Jetzt-Erleben, oft körperorientiert, oft Einzel-Gespräch zwischen Klient*in und Coach. Systemisch betrachtet Probleme in ihrem sozialen Kontext — Familie, Team, Organisation — und arbeitet mit zirkulären Fragen, Hypothesen und der Logik des Systems. Ich bin systemisch ausgebildet (DGSv), nutze aber gestalt-Elemente situativ, etwa bei Klärungs-Übungen.
Arbeiten Sie mit Aufstellungen?
Mit Stuhl- und Strukturaufstellungen ja, sparsam und ohne deutende Sprüche über "Ahnenfelder" oder "Wissendes Feld". Klassische Familien-Aufstellungen nach Hellinger-Spätphase mache ich nicht — die Methode ist zu suggestiv und in falschen Händen schädlich.
Sind Sie Supervisorin?
Ja, für Therapeut*innen, Sozialarbeiter*innen und Pflege-Leitungen. Als Einzel-Supervision (60 Min) oder Gruppen-Supervision (4–8 Personen, 90 Min). Ich bin DGSv-zertifiziert, was die Supervision von Helfer*innen-Berufen einschließt.
Geld, Krankenkasse & Förderung
Wird Coaching von Krankenkasse oder Arbeitgeber bezahlt?
Krankenkassen: nein, Coaching ist keine Heilbehandlung im SGB-V-Sinne. Arbeitgeber zunehmend ja — vor allem bei Führungskräften, Übergangs-Coachings oder als Teil von Reorganisationen. Ich stelle die Rechnung wahlweise an Sie privat oder direkt an den Arbeitgeber, je nach Vereinbarung. Bei Selbstzahler*innen ist Ratenzahlung möglich.
Welche Förderungen kommen in Frage?
Bundes-Bildungsprämie (bis 500 €) und Rheinland-Pfalz QualiScheck (bis 600 €) lassen sich für berufsbezogenes Coaching nutzen. Ich stelle die nötigen Bescheinigungen aus, die Antragstellung läuft über die regionalen Beratungsstellen. Mehr dazu auf der Methoden-Seite.
Was kostet ein Erstgespräch?
30 Minuten am Telefon kostenfrei. Da klären wir Anliegen und Chemie. Erst dann entscheiden wir gemeinsam, ob und wie wir zusammenarbeiten. Wenn das Erstgespräch persönlich vor Ort gewünscht ist (45 Min, Praxis Hachenburg), berechne ich 80 € — verrechenbar mit dem Coaching-Paket.
Was passiert, wenn ich vor Abschluss aufhören möchte?
Sie können jederzeit beenden, ohne Begründung. Bei Paketen abgerechnet wird nach genutzten Sessions, der Differenzbetrag wird zurückerstattet. Bei Mediationen gilt das nur, solange beide Parteien einverstanden sind — sonst bleibt das Honorar fällig.
Format, Termine & Logistik
Online oder vor Ort?
Beides möglich. Online (Zoom) für regelmäßige Sessions, vor Ort für Erstgespräch, Vertiefungs-Sessions oder Wald-Coachings. Mediation findet bevorzugt vor Ort statt — die Erfahrung über 12 Jahre zeigt, dass Konflikt-Klärung im gemeinsamen Raum spürbar besser funktioniert als am Bildschirm.
Wie lange dauert es, bis ein Termin frei ist?
Erstgespräche meist innerhalb 1–2 Wochen. Reguläre Coaching-Sessions starten 2–4 Wochen nach Erstgespräch. Akute Mediations-Anfragen schiebe ich meist innerhalb 7 Tagen ein, wenn beide Parteien terminlich können.
Was passiert, wenn ich kurzfristig absagen muss?
Bis 48 Stunden vor Termin kostenfrei umbuchen. Innerhalb 48 Stunden: 50 % der Sitzungskosten. Bei akuten Notfällen (Krankheit, Familie, höhere Gewalt) selbstverständlich kulant.
Was, wenn ich aus Köln, Frankfurt oder Bonn komme?
Dann oft ein Mix: Erstgespräch online, dann Tages-Format vor Ort (Wald-Coaching oder verlängerte Session 3 Stunden), zurück zu Online-Folgesessions. Manche Klient*innen verbinden den Praxis-Besuch mit einem Wochenend-Aufenthalt im Westerwald — Übernachtungstipps gerne im Erstgespräch.
Vertraulichkeit & Daten
Wie ist die Schweigepflicht geregelt?
Vollständig — keine Inhalte verlassen den Raum, auch nicht gegenüber Auftraggeber*innen, die das Coaching bezahlen. Auftraggeber bekommen lediglich eine Bestätigung über stattgefundene Sessions, ohne inhaltliche Aussagen. Mehr dazu im Ethik-Kapitel auf der Über-Seite.
Werden Notizen gemacht?
Handschriftlich in einem Notizbuch pro Klient*in. Aufbewahrung im verschlossenen Aktenschrank, Vernichtung nach 3 Jahren. Keine digitale Coaching-Software, keine Cloud, keine Auswertungstools. Mail nur für Termin-Logistik.
Vier Mal pro Jahr, kein Spam.
Quartalsweise verschicke ich ein Werkstattheft per Mail — Notizen aus der Praxis, Termin-Vorschau, Lese-Empfehlungen. 200 Leser*innen, 0 Werbung. Abmeldung jederzeit mit einem Klick.
Praxis in Hachenburg.
Anfahrt mit Auto
Direkt an der Hachenburger Burg. Parkplätze 2 Min zu Fuß (Burgparkplatz, kostenfrei nach 18 Uhr und Sa/So). Aus Köln/Frankfurt: A3 Ausfahrt Limburg-Nord, dann B255 Richtung Hachenburg (ca. 35 Min ab BAB).
Mit Bahn & Bus
Bahnhof Altenkirchen oder Bahnhof Limburg, dann RegioBus 138 bzw. 461 nach Hachenburg ZOB (15–25 Min). Vom ZOB 6 Min zu Fuß zur Praxis.
Barrierefreiheit
Praxis im 1. OG, Aufzug vorhanden. Stufenlos vom Burgparkplatz zur Eingangstür. Falls Sie Unterstützung beim Ankommen brauchen, sagen Sie es bitte vorab — ich hole Sie gern ab.